Hinter dem Ohr (HdO) Hörgeräte
Über 60 Prozent der angepassten Hörgeräte, die in Deutschland getragen werden, sind Hinter dem Ohr Hörgeräte. Das Hinter dem Ohr (HdO) Hörgerät besteht aus zwei Teilen, die es dem Träger ermöglichen bei sowohl leichten, mittleren oder auch schweren Hörverlusten Töne wieder akustisch aufzunehmen. Je nach Hörschaden wird die Verstärkungsleistung des Gerätes gerichtet. Das eigentliche Hörgerät befindet sich hierbei hinter dem Ohr. Dieses ist über ein nach Maß angefertigtem Otoplastik (Ohrpassstück) mit dem Gehörgang verbunden.
Diese Konstruktion bietet dem Tragenden vielerlei Vorteile. Zum einen zeichnet sich das Hinter dem Ohr (HdO) Hörgerät im Vergleich zu anderen Hörgeräten durch seine Zuverlässigkeit und Haltbarkeit aus. Desweiter ist es leistungsfähiger als die meisten anderen Hörgeräte. Darüberhinaus bietet das Hinter dem Ohr (HdO) Hörgerät durch seine Anpassung einen deutlich besseren Hörkomfort. Ein weitere Vorteil HdO Geräte ist die leichte Bedienung.
Viele Menschen haben trotzdem Bedenken das Hinter dem Ohr (HdO) Hörgerät zu verwenden, da sie annehmen, dass es von anderen leicht erblick wird. Dies ist jedoch kaum der Fall, da Hinter dem Ohr Hörgeräte perfekt der Haut oder Haarfarbe angepasst werden, sodass diese nur selten wahrgenommen werden. Desweiteren gibt es heutzutage auch schon besonders kleine HdO Hörgeräte, die sogenannten Mini-HdO-Geräte, die eine besonders unauffällige Hörgerätversorgung ermöglichen. Sollten Sie es jedoch lieber auffällig bevorzugen, ist dies auch kein Problem, da Hinter dem Ohr (HdO) Hörgeräte selbstverständlich auch in den buntesten Modellen vorliegen.
Die Kosten der HdO Hörgeräte werden zum größten Teil von der Krankenkasse übernommen. Jedoch hängt die Zuzahlung davon ab, für was für ein Hinter dem Ohr Hörgerät Sie sich entscheiden. Sollten Sie Privatversichert sein, so haben private Krankenkassen unterschiedliche Erstattungssätze, die Sie bei Ihrer jeweiligen Krankenkass anfragen müssen.